Streit um Iceland als Marke

Streit um Iceland als Marke

Von Udo Schmallenberg, 7. Oktober 2016

Island den Isländern? – Nein, so einfach macht es sich die EU nicht und überlässt – scheinbar genüsslich den Widerstand erwartend – die Markenrechtsstreitigkeiten zur Marke „Iceland“ kaltblütig den Protagonisten: Zum einen „Iceland Food „aus Wales und „Iceland“ – aus Island eben. Wer zuerst auf den Namen kam mag Nebensache bleiben, aber die Waliser verkaufen nun schon seit 45 Jahren ihre Tiefkühlkost in eigenen Supermärkten und solange den Isländern der Wert ihrer vermeintlich ureigenen Marke nicht wirklich bewusst war, gab das auch keine Probleme.

Allerdings: Island erkennt mehr und mehr den Wert der Marke „Iceland“ und nutzt nicht erst seit der Fußball_WM mit „Uuh!!“ gern den sich anbietenden Querverweis auf nordische Frische, Kreativität und sagenhafte Standfestigkeit. Aber: Im markenrechtlichen Sinn sind Europas nördlichsten Gewerbetreibenden durchaus effektive Grenzen gesetzt: So darf der Inselstaat in seiner Werbeprosa gar keinen Bezug mehr nehmen auf den Ländernamen, denn Iceland ist seit kurzem als Markenname gesichert ...

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