OLG Köln: Angabe der E-Mail für fernabsatzrechtliche Informationspflicht bei Online-Shop ausreichend

Ein Online-Shop genügt seinen fernabsatzrechtlichen Informationspflichten (Art. 246a § 1 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 EGBGB), wenn er eine technische Möglichkeit zur schnellen Kontaktaufnahme (z.B. E-Mail) bereitstellt. Die zusätzliche Angabe einer Telefon- oder Fax-Nummer ist nicht notwendig (OLG Köln, Urt. v. 08.07.2016 - Az.: 6 U 180/15).

Die Beklagte verkaufte ihre Waren über Amazon.

Beim Bestellvorgang erschien vor Abschluss der Bestellung eine Seite, auf der der Verweis "kontaktieren Sie uns" angeklickt werden konnte. Darauf öffnete sich eine Seite mit verschiedenen Auswahloptionen "E-Mail (Schicken Sie uns eine E-Mail)", "Telefon (Rufen Sie uns an)" oder "Chat (Einen Chat beginnen)".

Wurde dort die Schaltfläche mit der Aufschrift "Rufen Sie uns an" angeklickt, öffnete sich die nächste Seite, auf der das Unternehmen die Möglichkeit anbot, von ihr angerufen zu werden ...

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