Wer Personalgespräche heimlich aufzeichnet, riskiert die Kündigung!

von K&K Bildungsmanufaktur

Darf eine Angestellte, die sich von ihrem Vorgesetzten in einem Personalgespräch unfair behandelt fühlt, dieses heimlich mit dem Smartphone aufzeichnen, um sich so ggf. Beweismaterial zu verschaffen? Auf keinen Fall, so das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz (Az. 7 Sa 220/15). Das Verhalten der fraglichen Mitarbeiterin ist lt. Gericht ein schwerwiegender Verstoß gegen die vertragliche Rücksichtnahmepflicht (§ 241 Abs. 2 BGB). Die daraufhin erfolgte Kündigung der Mitarbeiterin ist daher rechtmäßig.

Der Fall

Die Mitarbeiterin einer Agentur für Arbeit hatte nach einer Reihe von Erkrankungen mit ihrer Dienststelle eine Wiedereingliederungsmaßnahme vereinbart. Nachdem sie morgens deutlich später als vereinbart zur Arbeit erschien, führte Ihr Vorgesetzter mit ihr ein längeres, kritisches Gespräch. Dieses schnitt die Mitarbeiterin zumindest teilweise heimlich mit ihrem Smartphone mit. Wenige Monate später wurde ihr dann gekündigt ...

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