Händler-Haftung für falsche Angaben bei Google Shopping

von Maik Sebastian

30. September 2016 | Von Maik Sebastian | Kategorie: Aktuelles, News, Preisangaben, Verkaufsplattformen

Falsche Versandkostenanzeigen bei Google Shopping können dem jeweiligen Händler zugerechnet werden. Das hat das Oberlandesgericht Naumburg (Urt. v. 16.06.2016, Az. 9 U 98/15) entschieden.

Der beklagte Händler hatte bei Google Shopping Angebote für seine Produkte eingetragen und verlinkt. Eine Versandkostenangabe wurde anfänglich nicht hinzugefügt, da die Lieferung kostenfrei sein sollte. Entsprechend erschien bei Google die Angabe „Versand gratis“.

OLG Naumburg: Veranlasser unerheblich

Später entschied der Verkäufer, dass bei bestimmten Artikeln nun Versandkosten erhoben werden sollen. Die Anzeige bei Google wurde jedoch nicht verändert, obwohl sich der Händler, wie er angab, vergeblich um eine Änderung bei Google bemüht hatte. Im gerichtlichen Verfahren konnte nicht geklärt werden, ob die falsche Darstellung auf einem Fehler des Händlers oder von Google beruhte ...

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