Brustimplantate hindern nicht die Einstellung in den Polizeidienst

Brustimplantate hindern nicht die Einstellung in den Polizeidienst von Prof. Dr. Markus Stoffels, veröffentlicht am 30.09.2016

Das Verwaltungsgericht (VG) München hatte sich im Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes mit einem Antrag einer Bewerberin auf (vorläufige) Einstellung in den Polizeidienst zu befassen. Das es um den öffentlichen Dient geht, erlangt hier der in Art. 33 Abs. 2 GG statuierte Grundsatz der Bestenauslese Bedeutung. Der öffentliche Dienstherr unterliegt mithin bei seiner Auswahlentscheidung sehr viel engeren Vorgaben. Im gerade entschiedenen Fall hatte die Personalstelle des Polizeipräsidiums München die Einstellung abgelehnt, da sich die Bewerberin im Februar 2015 aus kosmetischen Gründen zwei Brustimplantate hatte einsetzen lassen. Nach Ansicht des Polizeiarztes war damit die gesundheitliche Eignung für den Polizeivollzugsdienst nicht mehr gegeben. Insbesondere beim Selbstverteidigungstraining und bei gefährlichen Einsätzen seien Beschädigungen der Implantate zu befürchten ...

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