20 Jahre ArbSchG: Sind Sie sicher?

von Martin Lützeler

Zum 21. August 1996 ist das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) in Deutschland in Kraft getreten. Ein Anlass für ein Symposium zur Gefährdungsbeurteilung.

Mit dem ArbSchG gab es erstmals ein Gesetz, das sich explizit der Arbeitssicherheit und dem Gesundheitsschutz widmete und die von Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu erfüllenden Pflichten auflistete.

Zahlreiche Arbeitsschutzverordnungen wurden in der Folge erlassen, angefangen bei A wie ArbMedVV (Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge) oder ArbStättV (Arbeitsstättenverordnung) bis zu P wie PSA-BV (Verordnung über die Benutzung persönlicher Schutzausrüstung bei der Arbeit).

ArbSchG: Gesetz im Vorschriftendschungel

Das ArbSchG zählt sicher nicht zu den besonders verständlich formulierten Gesetzen. Auch der insgesamt im Arbeits- und Gesundheitsschutz herrschende Vorschriftendschungel aus EU-Vorschriften, dem ArbSchG und anderen Gesetze wie dem ASiG, dem BGB, den SGB VII und IX, dem ArbZG oder dem MuschG usw. und die Arbeitsschutzverordnungen, die Unfallverhütungsvorschriften der Unfallversicherung, technische Regeln usw. macht dem Einzelnen die Umsetzung nicht leicht.

Symposium zur Gefährdungsbeurteilung

20 Jahre sind eine lange Zeit ...

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