Rezension: Die mündliche Prüfung im ersten juristischen Staatsexamen – zivilrechtliche Prüfungsgespräche

von Dr. Benjamin Krenberger

Rezension: Die mündliche Prüfung im ersten juristischen Staatsexamen – zivilrechtliche Prüfungsgespräche

Petersen, Die mündliche Prüfung im ersten juristischen Staatsexamen – zivilrechtliche Prüfungsgespräche, 3. Auflage, de Gruyter 2016

Von cand. iur. Andreas Seidel, Göttingen

Der Ablauf und die Aufgabenstellung in der mündlichen Prüfung des ersten juristischen Staatsexamen unterscheiden sich deutlich von den Anforderungen, die eine Klausur an den Prüfling stellt. Der Prüfling ist durch das Studium und die Examensvorbereitung gut auf den Prüfungstyp der Klausur eingestellt. Er durchlief zahlreiche Klausuren bis er in die Examensvorbereitung gelangt ist und meistens weitere zahllose Übungsklausuren während der Vorbereitung für das Examen. Jedoch dürfte den meisten Kandidaten die mündliche Prüfung weitestgehend unbekannt sein. Zwar bietet das Abitur die Möglichkeit, diesen Prüfungstyp kennen zu lernen, jedoch beginnt für den angehenden Juristen nach der Absolvierung der Pflichtfachklausuren Neuland und er muss sich auf veränderte Rahmenbedingungen einstellen. Da wundert es nicht, dass es mittlerweile Lehrbücher gibt, die sich mit diesen veränderten Anforderungen auseinandersetzen.

Dabei scheint es bei der Durchsicht verschiedener Lehrbücher zwei Strömungen zu geben: Zum einen besteht die Möglichkeit, juristisches Allgemeinwissen in kurzen Frage-Antwort-Sequenzen zu vermitteln. Dies kommt häufig in anderen Lehrbüchern zu kurz, wird aber von vielen Prüfern vorausgesetzt und gerne zu Beginn einer Prüfung als Einstieg benutzt (so etwa Pötters/Werkmeister, Basiswissen Jura für die mündliche Prüfung) ...

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