So können Sie dauerhaft Rahmenvereinbarungen treffen und trotzdem kurzfristig beschäftigen

Wenn Sie kurzfristige Aushilfen mit einer Rahmenvereinbarung beschäftigen, gilt der Grundsatz, nach 12 Monaten Arbeitsverhältnis eine mindestens 2-monatige Unterbrechung des Arbeitsverhältnisses zu erwirken. Ohne diese Unterbrechung, sind nämlich die Sozialversicherungsprüfer schnell dabei und kreieren eine teure versicherungspflichtige Beschäftigung aus der „versicherungsfreien kurzfristigen Aushilfstätigkeit“. Wenn Sie ein BSG-Urteil kennen, haben Sie aber auch noch eine andere günstigere Möglichkeit, wie Sie in diesem Beitrag lesen.

Rahmenvereinbarung maximal für 12 Monate abschließen

Eine kurzfristige Beschäftigung liegt vor, wenn sie durch eine Rahmenvereinbarung mit Arbeitseinsätzen von maximal 70 Arbeitstagen längstens für ein Jahr befristet ist. Hierzu kann sicher klassischerweise der „Zeitungsjunge“ als Beispiel angeführt werden, der sonntags die Zeitung an die Haushalte verteilt.

Diese Zeitungszusteller werden teilweise über einen Rahmenarbeitsvertrag für ein Jahr (12 Monate) beschäftigt und anschließend durch eine andere Kraft ersetzt, da sich dann oft die Interessen des Schülers ändern oder eh gerade Sommerferien sind, die genutzt werden um eine zweimonatige Unterbrechung in der Beschäftigung zu haben. (LINK SETZEN)

Keine Kurzfristigkeit bei einer Dauerbeschäftigung

Dagegen liegt keine kurzfristige Beschäftigung (mehr) vor, wenn die Beschäftigung bei vorausschauender Betrachtung von vornherein auf ständige Wiederholung ausgerichtet ist und dabei über mehrere Jahre (mehr als 12 Monate) regelmäßig ausgeübt werden soll. In diesem Fall gehen die Sozialversicherungsprüfer nämlich davon aus, dass es sich – trotzt der Einhaltung der Grenze von 70- Arbeitstagen im Kalenderjahr – um eine regelmäßige Dauer-Beschäftigung handelt.

Begründet wird dies unter anderem damit, dass eine „hinreichende Vorhersehbarkeit von Dauer und Zeitpunkt“ der einzelnen Arbeitseinsätze vorliegt ...

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