Rechtsvorschriften als Sketchnote: Die Altersgrenze beim BAföG, § 10 BAföG

von Nicola Pridik

Meine Versuchsreihe zur Visualisierung von Rechtsvorschriften ist um einen Testkandidaten reicher: § 10 BAföG. Die Vorschrift regelt, inwiefern das Alter für den Bezug von BAföG eine Rolle spielt. Am meisten Raum nehmen dabei die Ausnahmefälle ein, in denen eine Förderung trotz Überschreitens der Altersgrenze möglich ist. Die Sketchnote veranschaulicht die Struktur der Regelung zur Altersgrenze und macht zudem die unscheinbare Voraussetzung der unverzüglichen Aufnahme des Studiums sichtbar. Dem Leser wird so das Lesen und Verstehen der Vorschrift erleichtert.

Das Recht der Ausbildungsförderung ist ja so etwas wie mein persönliches Steckenpferd. Zu keinem anderen Thema habe ich so viele Artikel veröffentlicht. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis ich es auch in einer Sketchnote verarbeite. § 10 BAföG bot sich dafür insofern an, als sein Inhalt überschaubar genug ist, um ihn mit der Hand auf einer DIN-A4-Seite zu visualisieren, und gleichzeitig durch eine interne Bezugnahme und eine ergänzende Verwaltungsvorschrift eine Struktur aufweist, die sich dem Leser nicht ohne Weiteres beim ersten Lesen erschließt.

Der Gesetzeswortlaut

§ 10 BAföG besteht nur noch aus Absatz 3. Deshalb habe ich mir erlaubt, auf den Absatz als solchen in der Sketchnote und auch in der Überschrift des Artikels zu verzichten. Hier der Wortlaut der Vorschrift:

§ 10 Abs. 3 BAföG

Ausbildungsförderung wird nicht geleistet, wenn der Auszubildende bei Beginn des Ausbildungsabschnitts, für den er Ausbildungsförderung beantragt, das 30. Lebensjahr, bei Studiengängen nach § 7 Absatz 1a das 35. Lebensjahr vollendet hat.

Satz 1 gilt nicht, wenn

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