Prüfungswissen: Rechtmäßigkeit eines Bebauungsplanes

A. Prüfungswissen: Rechtmäßigkeit eines Bebauungsplane

I. Rechtsgrundlage: §§ 1 III, 2 I 1, 10 BauGB

II. Formelle Rechtmäßigkeit

1. Zuständigkeit: Gemeinde (§ 1 III, 2 I 1 BauGB)
2.Verfahren
a) Öffentlichkeitsbeteiligung, §§ 3, 4a BauGB
b) Behördenbeteiligung, §§ 4, 4a BauGB
c) ordnungsgemäßer Beschluss über die Satzung, § 10 BauGB, §§ 47 ff. GO nw
d) Genehmigung der Aufsichtsbehörde, § 10 II BauGB
e) Bekanntmachung, § 10 III BauGB
Form-/Verfahrensfehler haben nur in den in § 214 BauGB genannten Fällen Auswirkungen auf die Wirksamkeit des Bebauungsplanes.

III. Materielle Rechtmäßigkeit

1. Erforderlichkeit für die städtebauliche Ordnung (§ 1 III BauGB)
2. Ordnungsgemäße Ausübung des Planungsermessens
a) Entwicklungsgebot
Der Bebauungsplan ist aus dem Flächennutzungsplan zu entwickeln (§ 8 II 1 BauGB).
Ausnahmen:
– Es gibt keinen Flächennutzungsplan und der Bebauungsplan reicht zur Ordnung der städtebaulichen Entwicklung aus (§ 8 II 2 BauGB)
– Der Flächennutzungsplan wird gleichzeitig erlassen (§ 8 III BauGB) ...

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