Leistungszeitpunkt bei Berufsunfähigkeit

Ab wann muss der Versicherer Leistungen erbringen?

Wird ein Antrag auf Leistungen aus einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung gestellt, stellt sich die Frage, wann der Leistungszeitpunkt bei Eintritt der Berufsunfähigkeit ist, der Versicherer somit verpflichtet ist, die im Vertrag vereinbarten Leistungen (Berufsunfähigkeitsrente und/oder Beitragsbefreiung) zu erbringen.

Diese Frage muss unter Berücksichtigung der einschlägigen Regelungen im Versicherungsvertrag beantwortet werden.

Dort heißt es zum Beispiel, dass Leistungen erbracht werden, ab dem ersten Tag des Monats, der auf den Eintritt der Berufsunfähigkeit folgt.

Vorsicht vor „Bestrafungsregelung“

Diese Regelung wird häufig abgeändert durch Klauseln, die besagen, dass Leistungen erst ab schriftlicher Meldung der Berufsunfähigkeit erfolgen, wenn der Antrag auf Leistungen wegen Berufsunfähigkeit später als drei Monate nach Eintritt der Berufsunfähigkeit gestellt wird.

Hiervon wird wiederum dann eine Ausnahme gemacht, wenn der Versicherungsnehmer nachweisen kann, dass er unverschuldet nicht in der Lage war, den Leistungsantrag rechtzeitig zu stellen.

Wann ist aber der Versicherungsnehmer unverschuldet nicht in der Lage gewesen, den Leistungsantrag zu stellen?

Diese Frage hat ganz erhebliche praktische und damit finanzielle Bedeutung ...

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