Brustimplantate hindern vorläufig nicht am Polizeidienst

Brustimplantate sind – jedenfalls vorläufig – kein Grund, um einer Bewerberin die Einstellung in den Polizeidienst zu verweigern.

Mit Beschluss vom 21. September 2016 hat die 5. Kammer des Verwaltungsgerichts München dem Eilantrag einer Bewerberin für den Polizeivollzugsdienst stattgegeben und den Freistaat Bayern verpflichtet, diese vorläufig (bis zur gerichtlichen Entscheidung über die Klage) in den Vorbereitungsdienst einzustellen. Zuvor hatte die Personalstelle des Polizeipräsidiums München die Einstellung abgelehnt, da sich die Bewerberin im Februar 2015 aus kosmetischen Gründen zwei Brustimplantate einsetzen hatte lassen. Nach Ansicht des Polizeiarztes ist damit die gesundheitliche Eignung für den Polizeivollzugsdienst nicht mehr gegeben. Insbesondere beim Selbstverteidigungstraining und bei gefährlichen Einsätzen seien Beschädigungen der Implantate zu befürchten ...

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