Rezension: Familienvermögensrecht

von Dr. Benjamin Krenberger

Rezension: Familienvermögensrecht

Bergschneider (Hrsg.), Familienvermögensrecht, Handbuch, 3. Auflage, Gieseking 2016

Von Richter am Amtsgericht Carsten Krumm, Lüdinghausen

Fast 1500 Seiten weist das Buch Familienvermögensrecht auf. Es ist so auch ein Kompendium für tatsächlich alle Fragen im familienrechtlichen Kontext, die irgendwie vermögensrechtlicher Natur sind. 13 Autorinnen und Autoren zeichnen für den Inhalt verantwortlich. Es handelt sich bei allen um in der familienrechtlichen Szene bekannte Namen. So tauchen etwa neben dem Herausgeber als Mitautoren Cirullies, Hauß und Hintzen auf. Sachkenntnis und Überblick über den aktuellen Stand der Rechtsprechung ist damit garantiert. Das Buch ist in zwölf Teile geteilt, die jeweils für sich ohne weiteres allein als kleine Bücher veröffentlicht werden könnten.

Zunächst findet sich im Buch (natürlich) eine kurze allgemeine Einleitung, die einen Überblick über die Problematik gibt und auch die typischen Konfliktfelder des Familienvermögensrechts aufzeigt. Einen Schwerpunkt stellt dabei die Mediation dar, die sich gerade im familienrechtlichen Verfahren trotz aller Skepsis als oftmals zielführend erwiesen hat. Weiter geht es mit einem von Wolf verfassten Abschnitt zu den allgemeinen vermögensrechtlichen Wirkungen der Ehe und zwar während der gelebten Ehe, nach Trennung und schließlich auch nach Scheidung. Unabhängig von einzelnen konkreten Streitfällen ist damit klar, dass sich jeder Familienrechtler, der sich mit dem Buch auf einen Einzelfall vorbereitet zunächst nochmals einen Überblick über die Situation verschaffen sollte, in der er seine Tätigkeit aufnimmt.

Sodann werden von Cirullies auf etwa 90 Seiten die Rechtsfragen um Haushaltsgegenstände und die Ehewohnung dargestellt ...

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