Der dokumentierte Leistungsnachweis eines Vibrators

von Dr. Sebastian Ertel

Auch wenn wir es nicht wahrhaben wollen. Wir alle sind, mehr oder weniger, Appsüchtig.

Beispiele gefällig?

Der Tag beginnt mit einer App (z. B. Sleep Cylce alarm clock), die unseren Schlafrhythmus überwacht und für uns den Zeitpunkt zum Aufwachen ermittelt. Beim Zähneputzen schnell über die Twitter und Facebook die Lage der Nation checken, während die App “Zahnputzen free” prüft, ob die Zähne auch richtig geputzt werden. Zum Führstück über „radio“ Internetradio hören und die aufgenommene Nahrung in der „Weight Watchers App“ dokumentieren. Während des Weges zur Arbeit sich mit „Amazon music“ pushen, während „runtastic“ die Schritte zählt. Dort angekommen schnell noch etwas Kommunikation mit WhatsApp. Puhh, was für ein Pensum und Sie sind erst bei der Arbeit angekommen. Den Tag über dann regelmäßig Twitter, Facebook, die „Weight Watchers App“, Amazon music, runtastic und WhatsApp nutzen bis man am Abend die Kinder mit der „Sandmännchen-App“ ins Bett bringt und den Tag mit der Lieblingsserie auf Netflix und Co. ausklingen lässt.

Wem das nicht reicht kann noch einen Schritt weitergehen.

In den USA wird gerade ein Unternehmen verklagt, welches App-gesteuerte Vibratoren vertreibt. Das Klageverfahren läuft unter „N.P. v. Standard Innovation (US) Corp., d/b/a We-Vibe“. Seine volle Wirkung können die Geräte nur entfalten, wenn diese über die entsprechende App bedient werden ...

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