Rezension: Rechtliche Risiken autonomer und vernetzter Systeme

von Dr. Benjamin Krenberger

Rezension: Rechtliche Risiken autonomer und vernetzter Systeme

Müller-Hengstenberg / Kirn, Rechtliche Risiken autonomer und vernetzter Systeme - Eine Herausforderung, 1. Auflage, De Gruyter 2016

Von Dr. jur. Reto Mantz, Dipl.-Inf., Richter am Landgericht Frankfurt am Main

Das vorliegende Werk von Müller-Hengstenberg und Kirn befasst sich mit autonomen und vernetzten Systemen und greift damit ein Thema auf, das Industrie und Gesellschaft in der Zukunft immer mehr beschäftigen wird.

Spannend an dem Werk ist bereits die Zusammenstellung der Autoren. Prof. Dr. Stefan Kirn lehrt Wirtschaftsinformatik, Prof. Dr. Claus Müller-Hengstenberg Informatikrecht. In Person der Verfasser treffen also die Wissenschaftsbereiche Informatik, Wirtschaft und Recht aufeinander. Dieser Kombination folgt im Wesentlichen auch der grobe Aufbau des Werks: Teil A ist den Grundlagen insbesondere aus Sicht der Informatik gewidmet. Er umfasst auf rund 100 Seiten eine Einleitung sowie Erläuterungen zu Virtualisierung, Softwareagenten und Multiagentensystemen sowie der „Herausforderung Autonomie“. In Teil B werden auf rund 240 Seiten die rechtlichen Herausforderungen bearbeitet. Hieran schließen sich in Teil C Folgerungen aus den vorangegangenen Betrachtungen an.

Die rechtliche Bewältigung neuer technischer Produkte und Systeme stellt für Wissenschaft, Praxis und Gesetzgebung eine große Herausforderung dar. Ohne Verständnis für die technischen Grundlagen kann diese Herausforderung kaum bewältigt werden. Aus diesem Grunde ist Teil A des Buchs ganz besonders hervorzuheben. Kirn stellt hier in verständlicher Art und Weise unter Verwendung und Erläuterung einer Vielzahl von Abbildungen wesentliche Grundlagen autonomer und vernetzter Systeme dar ...

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