Rechtsreferendariat in Hessen (Quickcheck)

Rechtsreferendariat in Hessen Quickcheck

Zulassungstermine

In Hessen werden Referendare im Zweimonatstakt eingestellt, jeweils zu den ersten Arbeitstagen der Monate:

  • Januar, März, Mai, Juli, September und November in den Landgerichtsbezirken Darmstadt, Frankfurt am Main, Gießen, Kassel und Wiesbaden,
  • Januar, Mai und September in den Landgerichtsbezirken Fulda und Limburg a. d. Lahn,
  • März, Juli und November in den Landgerichtsbezirken Hanau und Marburg.

Zulassungsfristen

Der Zulassungsantrag für die Referendarsausbildung muss dem zuständigen Landgerichtspräsidenten oder Landgerichtspräsidenten mindestens zwei Monate vor dem gewünschten Einstellungstermin mit den vollständigen Bewerbungsunterlagen vorliegen. Wer die Zweimonatsfrist versäumt oder einen unvollständigen Antrag verschickt, wird erst wieder für die darauf folgenden Einstellungstermine berücksichtigt.

Besoldung

Keine Sorge, Referendare müssen während ihrer Ausbildung nicht um ihre Existenz bangen: Das Land Hessen gewährt Rechtreferendaren zur finanziellen Absicherung eine Unterhaltsbeihilfe von derzeit 1030 Euro brutto als monatlichen Grundbetrag. Rechtsreferendare in Hessen erhalten bei entsprechenden Voraussetzungen zudem einen Familienzuschlag. Weihnachts- und Urlaubsgeld oder vermögenswirksame Leistungen werden indessen nicht gezahlt.

Ablauf und Stationen

Das Referendariat in Hessen gliedert sich in folgende Stationen:

  1. Zivilrechtsstation (4 Monate):

Im ersten Monat findet zunächst ein zweiwöchiger Einführungslehrgang statt, danach jeweils einmal wöchentlich Arbeitsgemeinschaft und die Ausbildung bei einem Richter am Amts- oder Landgericht ...

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