Bauindustrie zur Expertenkommission „Stärkung von Investitionen in Deutschland“


„Die Ergebnisse der Expertenkommission haben jeden Zweifel ausgeräumt, dass sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bereich eine Investitionsschwäche in Deutschland weiterhin existiert.”

“Wir begrüßen deshalb, dass die Kommission unter Leitung von Prof. Fratzscher Handlungsempfehlungen vorgelegt hat, um wieder neue Investitionsimpulse in Deutschland zu setzen. Ich möchte das Bundeswirtschaftsministerium aber auch ermutigen, weiter an der Umsetzung zentraler Punkte zu arbeiten, bei denen es weniger an zusätzlichen Mittel, sondern an neuen Strukturen und Akzeptanz mangelt. Das sind die Beschleunigung der Planungs- und Genehmigungsverfahren, die Gründung einer Bundesautobahn­gesellschaft, die Mobilisierung privaten Kapitals sowie die Unterstützung der Kommunen bei Investitionsentscheidungen.“ Mit diesen Worten kommentierte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie Michael Knipper die Bilanz der Expertenkommission „Stärkung von Investitionen in Deutschland“ unter dem Vorsitz von Prof. Marcel Fratzscher, die im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) erneut zusammen kam.

Knipper zeigte sich erfreut, dass das Bundeswirtschaftsministerium weiterhin an einer Schaffung einer neuen Struktur für die Verwaltung der Bundesfernstraßen festhalte, die schnellere und bessere Investitionen im Lebenszyklus ermöglichen und die Probleme der existierenden Auftragsverwaltung beseitigen soll. „Nachdem in den letzten Monaten kaum mehr ein Wort über eine Organisationsreform im Bundesfernstraßenbereich verloren wurde, werten wir dies nun als ein Signal, dass die Gründung einer Bundesgesellschaft noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden soll“, betonte Knipper ...

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