Protokoll der mündlichen Prüfung zum 2. Staatsexamen – NRW im Juli 2016

Bei dem nachfolgenden anonymisierten Protokollen handelt es sich um eine Original-Mitschrift aus dem zweiten Staatsexamen der Mündlichen Prüfung in NRW im Juli 2016. Das Protokoll stammt auf dem Fundus des Protokollverleihs Juridicus.de.

Weggelassen wurden die Angaben zum Prüferverhalten. Die Schilderung des Falles und die Lösung beruhen ausschließlich auf der Wahrnehmung des Prüflings.

Prüfungsthemen: Zivilrecht

Vorpunkte der Kandidaten

Kandidat 1 2 3 4 5 6 Vorpunkte 39 Aktenvortrag 10 12 5 7 6 7 Prüfungsgespräch 8 Endnote 7,37 6,6 8,5 7,5 6,7 7,8 Endnote (1. Examen) 8,81

Zur Sache:

Prüfungsthemen: 823er Prüfung, gemünzt auf eine OHG, Verkehrssicherungspflicht, danach Zwangsvollstreckungsrecht.

Paragraphen: §124 HGB, §823 BGB, §767 ZPO, §771 ZPO, §278 BGB

Prüfungsgespräch: Frage-Antwort, hält Reihenfolge ein, Intensivbefragung Einzelner

Prüfungsgespräch:

A und B sind Gesellschafter der AB oHG, die im Handelsregister eingetragen ist. Zweck der oHG ist es, alten, wohlhabenden Menschen ein würdevolles Wohnen zu ermöglichen. Sie kauften dafür einen Gebäudekomplex und richteten ihn zum Wohnkomplex her. Es gibt Betten, Unterhaltungsmöglichkeiten, Personal und am Wichtigsten: ein mobiles Notrufgerät für jeden Bewohner, falls diese dringend ärztliche oder pflegerische Hilfe benötigen.

Einer der Bewohner ist R, er hat einen Vertrag mit der AB oHG geschlossen. R leidet an Herzschwäche. Eines Tages hat er eine Herzattacke und benutzt das Notrufgerät. Allerdings war das damit verbundene Notrufsystem vorher fahrlässig fehlerhaft von B installiert worden; der R hat Schmerzen und erleidet in der Folge der Attacke einen Herzinfarkt ...

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