Ein nicht unerhebliches Quantum Dämlichkeit

von Andreas Stephan

Ob der Osteuropäer (32) nun trotz – oder infolge seines vorherigen Besuchs in einem großen Kölner Bordell aus der Rolle gefallen ist, ließ sich nicht erörtern. Zumindest im letztgenannten Falle müsste das – seinen Angaben zufolge – ausgiebig besuchte „Tabledance“-Programm für den 32-Jährigen äußerst unbefriedigend gewesen sein. Denn erst nach Verlassen des Neuehrenfelder Etablissements an der Hornstraße fühlte sich der Köln-Besucher zur „Entspannung“ bemüßigt – indem er hemmungslos gegen mindestens sieben geparkte Autos trat…

Ein möglicher Kausalzusammenhang wie der hier Beschriebene wäre allerdings für die polizeilichen Ermittlungen weitgehend irrelevant. Zumal die Personalien des Randalierers aktenkundig sind. Was nicht zuletzt seinem äußerst unbedachten Verhalten geschuldet ist. Und dahingehend ist dem Ertappten ein nicht unerhebliches Quantum Dämlichkeit zu attestieren.

Denn nicht nur in der Domstadt ist hinlänglich bekannt, dass viele Taxifahrer nächtens mangels Fahrgastaufkommens gelegentlich dazu neigen, sich in ihren verschlossenen „Droschken“ ein Nickerchen zu genehmigen. Um im extremen Einzelfall wie dem in Rede Stehenden brachial und jäh aus wonnigen Träumen gerissen zu werden: „Ich habe auf dem Fahrersitz geschlafen, als plötzlich jemand gegen die Tür trat“, gab später ein 43-Jähriger zu Protokoll ...

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