Vergütung im Rechtsreferendariat

Die Unterhaltsbeihilfe im Rechtsreferendariat ist für die meisten angehenden Rechtsreferendare und Rechtsreferendarinnen ein wichtiges Thema.

Zu Recht, da mit dieser Vergütung jeden Monat ungefähr zwei Jahre der Lebensunterhalt gedeckt werden muss. Die jeweilige Vergütung im juristischen Vorbereitungsdienst wird durch die einzelnen Bundesländer geregelt. Jeder zugelassene Bewerber im Vorbereitungsdienst wird in ein öffentlich-rechtliches Ausbildungsverhältnis des jeweiligen Landes übernommen. Rechtsreferendare/-innen erhalten in Deutschland kein Gehalt, sondern eine Unterhaltsbeihilfe, die aus einem monatlichen Grundbetrag und möglicherweise einem Familienzuschlag (Ehegattenanteil und Kinderanteil) besteht. Der Bruttobetrag variiert dabei deutlich von Bundesland zu Bundesland. Die höchste Unterhaltsbeihilfe erhalten angehende Juristen aktuell in Brandenburg mit 1.252,24 Euro. Das Schlusslicht mit der niedrigsten Vergütung ist Hamburg mit 988,33 Euro. Für jeden Referendar besteht Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherungspflicht und es wird Lohnsteuer gezahlt. Beamtenrechtliche Zuwendungen, wie z.B. Beihilfe oder Sonderzuwendungen werden nicht gewährt.

Übersicht der Unterhaltsbeihilfe für Referendare in allen 16 Bundesländern Bundesland Unterhaltsbeihilfe (Brutto) 1. Brandenburg 1.252,24€ 2. Sachsen 1.205,20€ 3. Bayern 1.202,20€ 4. Bremen 1.163,61€ 5. Baden-Württemberg 1.152,51€ 6. Schleswig-Holstein 1.134,79€ 7. Rheinland-Pfalz 1.133,23€ 8. Mecklenburg-Vorpommern 1.125,00€ 9. Nordrhein-Westfalen 1.104,17€ 10. Thüringen 1.100,00€ 11. Sachsen-Anhalt 1.081,75€ 12. Niedersachsen 1.058,94€ 13. Saarland 1.046,89€ 14. Berlin 1.038,50€ 15. Hessen 1.030,00€ 16 ...Zum vollständigen Artikel


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