Der Fuchs und die Katze

von Thorsten Blaufelder

Die neue Woche möchte ich mit der Metapher „Der Fuchs und die Katze“ beginnen:

Es trug sich zu, dass die Katze in einem Walde dem Herrn Fuchs begegnete, und weil sie dachte: Er ist gescheit und wohl erfahren und gilt viel in der Welt, so sprach sie ihm freundlich zu.

„Guten Tag, lieber Herr Fuchs, wie geht’s? Wie steht’s? Wie schlagt Ihr Euch durch in dieser teuren Zeit?“

Der Fuchs, allen Hochmutes voll, betrachtete die Katze von Kopf bis Fuß und wusste lange nicht, ob er eine Antwort geben sollte. Endlich sprach er:

„O du armseliger Bartputzer, du buntscheckiger Narr, Hungerleider und Mäusejäger, was kommt dir in den Sinn? Du unterstehst dich zu fragen, wie’s mir gehe? Was hast du gelernt? Wie viel Künste verstehst du?“

„Ich verstehe nur eine einzige.“, antwortete bescheiden die Katze.

„Was ist das für eine Kunst?“ fragte der Fuchs ...

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