BAMF: Berichterstattung zum Umgang mit gefälschten Pässen

BAMF: Berichterstattung zum Umgang mit gefälschten Pässen

17. September 2016 by Klaus Kohnen

Zur gestrigen Berichterstattung zum angeblichen Umgang mit gefälschten Pässen im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), äußert sich das BAMF wie folgt:

Die Überprüfung der Identitätspapiere ist ein routiniertes und eingeübtes Verfahren des BAMF im Zusammenspiel mit anderen Behörden. Nach aktuellem Stand liegen dem Bundesamt keine konkreten Hinweise aus den Ländern zu Pässen vor, welche durch das BAMF bereits im Asylverfahren geprüft und seitens der Länder im Nachgang beanstandet wurden. Auch aus Bayern gab es dazu bisher keine konkrete Meldungen an das Bundesamt.

Sofern sich aus konkreten Fällen neue Erkenntnisse ergeben, die im Zusammenspiel mit anderen Behörden verbessert werden müssen, werden wir dies aktiv angehen. Schon bislang unternimmt das BAMF alle Anstrengungen, um gefälschte Identitätspapiere zu identifizieren. So wurden seit März 2016 von 53.603 durch das BAMF geprüften Dokumenten 3.311 beanstandet. Dies entspricht einem Anteil mutmaßlicher Fälschungen von ca 6%.

Dreistufige Prüfung der Identitätspapiere

Im BAMF ist die Urkundenprüfung auf 3 Prüfebenen organisiert. Sie beschränkt sich dabei nicht nur auf Identitätspapiere sondern bezieht auch weitere, von den Antragstellern zur Klärung der Identität vorgelegte Dokumente mit ein, z.B: Heiratsurkunden:

In Außenstellen und Ankunftszentren findet durch geschultes Personal des Asylverfahrenssekretariats eine Vorprüfung vorgelegter Dokumente statt ...Zum vollständigen Artikel

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