StMGP: Bayerischer Influenzapandemie-Rahmenplan wird überarbeitet

StMGP: Bayerischer Influenzapandemie-Rahmenplan wird überarbeitet

18. September 2016 by Klaus Kohnen

Bayern rüstet sich mit dem Bayerischen Influenzapandemie-Rahmenplan für den Fall einer Pandemie durch ein neuartiges Grippevirus. Darin sollen insbesondere die Erfahrungen der letzten Influenzapandemie 2009/10 durch das Influenza A/H1N1/2009-Virus (sogenannte „Schweinegrippe“) einfließen. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml betonte am Sonntag zum Start der entsprechenden Überarbeitung des Bayerischen Influenzapandemie-Rahmenplans:

Auch wenn die Pandemie 2009/10 weitgehend moderat verlief, dürfen wir die potenzielle Bedrohung durch ein neuartiges, pandemisches Grippevirus keinesfalls unterschätzen. Eine Pandemie ist in der Lage, sich rasch auszubreiten. Sie kann auch sehr schwer verlaufen und eine Vielzahl schwerster Erkrankungen und Todesfälle verursachen. Umso wichtiger ist es, dass sich Bayern frühzeitig darauf vorbereitet.“

Eine Pandemie bezeichnet eine weltweite Epidemie. Eine Influenzapandemie wird durch ein neuartiges Grippevirus verursacht. Da dieser neue Erreger zuvor nicht oder sehr lange nicht in der menschlichen Bevölkerung vorgekommen ist, ist das Immunsystem nicht vorbereitet und daher auch nicht geschützt.

Zu den Kernelementen des Bayerischen Influenzapandemie-Rahmenplans gehört eine reibungslose Abstimmung zwischen den beteiligten Institutionen auf Länder-, Bundes- und EU-Ebene. Den neuen Handlungsleitfaden erarbeiten in den kommenden Monaten unter anderem Experten aus den Staatsministerien für Gesundheit und Pflege, Arbeit und Soziales sowie Umwelt und Verbraucherschutz. Mit dabei sind zudem Vertreter des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, der Bezirksregierungen und Gesundheitsämter ...

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