Die 10. Landesfachschaftentagung NRW

Die 10. Landesfachschaftentagung NRW – Erhalt des Schwerpunkts und integrierter Bachelor?

Über die Arbeit des Bundesverbandes Rechtswissenschaftlicher Fachschaften (BRF) haben wir bereits mehrfach – auch in unseren Druckausgaben – berichtet. Der Verband engagierter Jurastudierender aus ganz Deutschland setzt sich für eine Verbesserung des juristischen Studiums ein, deckt Mankos auf und ist ein Bindeglied zwischen Studierenden und den zuständigen Behörden.

Viele Änderungen müssen auf Landesebene angegangen werden

Doch viele Änderungen geschehen nicht auf Bundesebene, sondern auf Landesebene. Schließlich hat jedes Bundesland ein eigenes Juristenausbildungsgesetz.
Das Bedürfnis nach einer landesweiten Vertretung haben die Fachschaften aus Münster, Köln, Bochum, Bielefeld, Bonn, Düsseldorf erkannt und sich deswegen zu einer landesweiten Vertretung der Jura-Fachschaften zusammengefunden.
Seit über einem Jahr gibt es nun regelmäßige Tagungen, bei denen spezifische Probleme des Jurastudiums in NRW besprochen werden.

Das 10. Treffen der Landesfachschaft NRW

Nun hat das bereits 10. Treffen der Landesfachschaft in Bochum stattgefunden.
Im Fokus stand – wie bei uns zuletzt auch – das Schwerpunktbereichsstudium.
Die Pläne, die Wertigkeit des Schwerpunkts von 20 auf 30 % zu senken, stieß bei den Mitgliedern auf negative Reaktionen.
Man war sich einig, dass der universitäre Schwerpunkt eine Möglichkeit der Individualisierung bietet und das wissenschaftliche Arbeiten lehrt. Sollte es hier eine Veränderung geben, sollte der Fokus auf einer besseren Vergleichbarkeit der Schwerpunktbereiche verschiedener juristischer Fakultäten liegen. Es wurde aber kritisch angemerkt, dass eine Angleichung nicht für alle Universitäten Vorteile mit sich bringen muss.

Der integrierte Bachelor – Chance oder Gefahr?

Weiterhin wurde über die Möglichkeit eines integrierten Bachelors diskutiert ...

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