Vorbereitung ist die halbe Miete – Das neue AÜG kommt

Zum 01. Januar 2017 sollen die Neuerungen im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung in Kraft treten. Wir haben bereits über die wichtigsten Änderungen informiert und die Sanktionen, die bei einem Verstoß drohen werden, dargestellt. Im Folgenden stellen wir kurz vor, wie Sie sich bereits jetzt für die Gesetzesänderung wappnen können:

Der Druck steigt

Die Bundesregierung gab erst kürzlich auf eine Anfrage der Linken-Fraktion die Auskunft, im Jahr 2015 wären in Deutschland 961.000 Menschen als Leiharbeiter beschäftigt gewesen. Dies stellt den bisherigen Höchststand dar. Dies dürfte den Druck auf Bundestag und Bundesrat noch weiter erhöhen, die bis November 2016 sich mit dem Regierungsentwurf zu befassen und anschließend darüber zu beschließen haben.

Sanktion: Arbeitsverhältnis

Für eine Vielzahl dieser Beschäftigungsverhältnisse gilt für die Zukunft, dass die Vorgaben der AÜG-Reform genauestens beachtet werden müssen. Wird zum Beispiel die zeitliche Überlassungshöchstgrenze nicht eingehalten oder wird der Fremdpersonaleinsatz anders gekennzeichnet, aber wie eine Arbeitnehmerüberlassung gelebt, so lautet die Rechtsfolge nunmehr immer, dass ein Arbeitsverhältnis mit dem Entleiher zustande kommt.

Welche Vorkehrungen können getroffen werden?

Zunächst sollten Arbeitgeber Zeit und Mühen in eine Bestandsanalyse ihres bisherigen Personaleinsatzes investieren ...

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