Sound Branding: Neue Möglichkeiten durch die Unionsmarke!?

Die „Marke“ ist für Unternehmen von besonderer Bedeutung im Rahmen eines Gesamtmarketingkonzepts. Mit einer starken Marke kann ein bestimmtes Bild bzw. Image vom Unternehmen transportiert werden und führt beim Adressaten zu einem gewissen Wiedererkennungseffekt.

Transport von Emotionen über Sound Branding

Neben den klassischen Markenformen nimmt das Sound Branding oder auch die akustische Markenführung eine zunehmende Bedeutung in der Gesamtmarketingstrategie ein. Mit Klängen können beim Adressaten oftmals intensiver Emotionen geweckt werden, da gerade Musik Gefühle wie kaum ein anderes Medium weckt und transportiert. Durch einen markanten Sound versuchen Unternehmen ihre Marke und die hiermit transportierten Werte des Unternehmens auch akustisch für den Adressaten wahrnehmbar zu machen und sich im Wettbewerb einen erhöhten Wiedererkennungseffekt zu verschaffen. Dabei kann das durch einprägsame Werbejingles oder Tonfolgen erfolgen, Hauptsache der Adressat erkennt das jeweilige Unternehmen – am besten mit verschlossenen Augen – sofort wieder.

Graphische Darstellbarkeit als Eintragungsvoraussetzung nach deutschem Markenrecht

Nach dem deutschen Markenrecht ist es zwar nach § 3 Abs. 1 MarkenG grundsätzlich möglich, Hörmarken beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) anzumelden und eintragen zu lassen. Allerdings verlang § 8 Abs. 1 MarkenG, dass sich das Zeichen, welches eingetragen werden soll, graphisch darstellen lässt. Ist eine graphische Darstellung nicht möglich, ist eine Eintragung ausgeschlossen. Und gerade bei Markenformen wie der Geruchsmarke und der Hörmarke ist die graphische Darstellbarkeit oftmals eine unüberwindbare Hürde ...

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