Selbstbehalt: Wie viel bleibt trotz Kindesunterhalt?

  1. Wie viel bleibt trotz Kindesunterhalt?
  2. Selbstbehalt vs. Bedarfskontrollbetrag
  3. Wie hoch ist der Selbstbehalt?
  4. Wie setzt sich der Selbstbehalt zusammen?
  5. Warum braucht man einen Selbstbehalt?
  6. Kindesunterhalt geht vor
  7. Was ist zumutbar?
  8. So kann sich der Selbstbehalt verringern
  9. So kann sich der Selbstbehalt erhöhen
1. Selbstbehalt: Wie viel bleibt trotz Kindesunterhalt?

Unterhaltsregelungen werden in erster Linie im Sinne des zu versorgenden Kindes getroffen und orientieren sich am Einkommen der Eltern. Diese haben die Pflicht, die Ihnen zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel für die Versorgung ihrer Kinder aufzuwenden. Doch muss das Einkommen eines Unterhaltspflichtigen bis zum letzten Cent in den Unterhalt fließen? Es gibt einen gesetzlich festgelegten Mindestbetrag, der dem zur Zahlung verpflichteten Elternteil monatlich für den eigenen Bedarf bleiben muss. Diesen Betrag zur Existenzsicherung nennt man Selbstbehalt.

Nach einer Scheidung kommt es oft dazu, dass ein Elternteil zur Zahlung von Kindesunterhalt verpflichtet ist. Der besser verdienende muss den geringer verdienenden Partner und besonders die gemeinsamen Kinder nach der Trennung weiterhin finanziell versorgen. Gerade wenn mehrere Kinder unterstützt werden müssen, kann der Unterhalt einen erheblichen Teil des Einkommens ausmachen.

2. Selbstbehalt vs. Bedarfskontrollbetrag

Auf der einen Seite steht der zentrale Wunsch aller Eltern, ihre Kinder bestmöglich zu versorgen. Soweit der moralische Aspekt. Andererseits wirkt sich eine monatliche Unterhaltszahlung in vielen Fällen stark auf die finanzielle Situation aus. Die zu leistenden monatlichen Beträge werden auf Grundlage des Nettoeinkommens des Zahlungspflichtigen errechnet. Die aktuellen Richtwerte zur Unterhaltszahlung findet man in der Düsseldorfer Tabelle 2016 ...

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