Schüsse auf den Schulbus

Das Kantonsgericht VD muss einen merkwürdigen Sachverhalt zur Störung des öffentlichen Verkehrs (Art. 237 StGB) bzw. von Betrieben, die der Allgemeinheit (Art. 239 StGB) dienen, neu beurteilen. Wer mit einem Luftgewehr von seiner Wohnung aus auf eine Wagenkolonne schiesst, erfüllt die Störung des öffentlichen Verkehrs.

Anders zu beurteilen war die Tatbestandsmässigkeit von Schüssen auf einen Schulbus, der gerade nicht in Betrieb war. Da er aber ersetzt werden musste, führten die Schüsse indirekt zu einer Verspätung des öffentlichen Verkehrs um fünf Minuten. Diese indirekt bewirkte Störung ist nicht tatbestandsmässig i.S.v. Art. 239 StGB nicht erfüllt (BGer 6B_1150/2015 vom 30.08.2016):

Comme l’a relevé la cour cantonale, le bus en question n’était pas en service. L’éventuelle mise en danger du moniteur et de l’élève conducteur ne pouvait ainsi pas entraîner des retards pour le bus en question. Dans ce sens, le raisonnement subsidiaire de la cour cantonale, qui se réfère à la mise en danger causée à l’élève conducteur du bus et à son moniteur, n’est pas pertinent. Comme l’a relevé la cour cantonale, le comportement du recourant a quand même indirectement porté atteinte au bon fonctionnement de l’entreprise de bus ...

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