Chancen trotz verpasster Ausschlussfristen

Dr. Britta Bradshaw

Viele Arbeitsverträge beinhalten so genannte Ausschlussfristen. Danach müssen Arbeitnehmer (und Arbeitgeber) Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis innerhalb von beispielsweise drei Monaten schriftlich geltend machen und innerhalb von weiteren drei Monaten Klage erheben, wenn der Arbeitgeber den Anspruch ablehnt.

Ein Beispiel

Dem Mitarbeiter einer großen Firma, welche Standardarbeitsverträge verwendet, fällt sechs Monate nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses auf, dass er noch Urlaubsansprüche hat, die nicht abgegolten wurden. In dem Arbeitsvertrag ist eine Ausschlussfrist von drei Monaten vorgesehen.

Kann der Mitarbeiter die Ansprüche noch geltend machen?

Nach dem neuen Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom 24.08.2016 (5 AZR 703/15) „ja“ ...

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