Rezension: Recht und Kriminalität in literarischen Brechungen

von Dr. Benjamin Krenberger

Rezension: Recht und Kriminalität in literarischen Brechungen

Müller-Dietz, Recht und Kriminalität in literarischen Brechungen, De Gruyter 2016

Von Dr. jur. Michael Höhne, Frankfurt am Main

Die Beziehung von Recht und Literatur lässt sich sicherlich aus sehr unterschiedlichen Perspektiven betrachten. Besonders interessant scheint dabei der Blick, der durch eine konkrete Fachkenntnis zumindest einer der behandelten Materien geprägt ist. Daher verwundert es nicht, dass es Betrachtungen sowohl aus Sicht von Literaten und Literaturwissenschaftlern als auch von Rechtswissenschaftlern gibt (näher zu den Rechtswissenschaftlern etwa Pieroth, Recht und Literatur, C.H. Beck 2015, IX ff. [Einleitung]).

Unter den Rechtswissenschaftlern kommt Heinz Müller-Dietz dabei eine hervorgehobene Stellung zu. Seit Jahrzehnten veröffentlicht er regelmäßig Abhandlungen über Recht und Literatur. Als (nunmehr ehemaliger) Inhaber eines Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht, Strafvollzug und Kriminologie beschäftigte er sich dabei häufig konkret mit den Beziehungen von Literatur und Kriminalität. Recht und Kriminalität erscheint dabei in den Aufsatzsammlungen in/im literarischen Widerschein („Recht und Kriminalität im literarischen Widerschein“, Nomos 1999), Spiegelungen („Recht und Kriminalität in literarischen Spiegelungen“, Berliner Wiss.-Verl. 2010) und nunmehr Brechungen („Recht und Kriminalität in literarischen Brechungen“, De Gruyter 2016). Hinzu tritt ein weiteres Buch über das Verhältnis von Literatur und Recht („Grenzüberschreitungen“, Nomos 1990) ...

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