LG Bochum zur Online-Werbung mit einem „Bisher“-Preis

von Maik Sebastian

14. September 2016 | Von Maik Sebastian | Kategorie: Aktuelles, News, Preisangaben, Verkaufsplattformen

Das Landgericht Bochum hat entschieden, dass die Werbung mit einem bisherigen Preis wettbewerbswidrig ist, wenn seit der letzten Preisänderung bereits mehr als drei Monate vergangen sind (Urt. v. 24.03.2016, Az. I-14 O 3/16).

In vielen Werbeangeboten wird heutzutage herausgestellt, dass der aktuell verlangte Preis günstiger ist als der zuvor aufgerufene. Diese Preisgegenüberstellung ist grundsätzlich nicht zu beanstanden, solange der Verkehr nicht in die Irre geführt wird. In dem Fall, den das LG Bochum nun zu entscheiden hatte, sah das Gericht die wettbewerbsrechtlichen Grenzen jedoch als überschritten an.

Erhebliche Zeitspanne

Die Parteien handelten im Internet mit Sportartikeln sowie Sport- und Freizeitbekleidung. Unter anderem wurde von dem Beklagten bei einem Fahrradhelm mit einem herabgesetzten Preis unter Hinweis auf einen „bisher“ aufgerufenen Preis geworben, obwohl der Neupreis bereits Monate zuvor verlangt worden war ...

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