IT-Forensik hilft Datendiebstahl durch Mitarbeiter aufzudecken

Heutzutage ist jedes Unternehmen den Gefahren von Datendiebstahl ausgesetzt. Im Fokus stehen hier vorrangig externe Attacken, wie zum Beispiel Spähaktionen durch Hacker-Angriffe. Doch häufig unterschätzt, die Gefahr lauert auch in den eigenen Reihen. IT-Forensiker gehen den digitalen Spuren nach, die am Tatort hinterlassen werden und können somit u.U. den Täter identifizieren.

Häufig sind es die Mitarbeiter

Laut der aktuellen e-Crime Studie von KPMG werden rund 51 % wirtschaftskrimineller Handlungen von internen Tätern begangen. Datendiebstahl ist mit 94 % die am häufigsten durch interne Täter verursachte Deliktsart.

Eine Studie, durchgeführt von LogRhythm, kommt zu übereinstimmenden Ergebnissen:

„Die aktuelle Untersuchung zeigt (…), dass vertrauliche Daten potenziell und massiv durch Insider-Attacken bedroht sind.“

Welche Daten werden entwendet?

Sowohl externe als auch interne Täter haben es vornehmlich auf folgende Daten abgesehen:

  • Kundendaten
  • Bank- / Finanzdaten des Unternehmens
  • Patente / Produktinformationen / Konstruktionszeichnungen
  • Preis- / Konditionsinformationen
Schaden für Unternehmen

Die Gesamtschadenssumme für Computer-Straftaten wird von KPMG wie folgt definiert:

„Der Gesamtschaden besteht aus dem eingetretenen Verlust, entgangenen Gewinn, Ermittlungs- und Folgekosten zuzüglich Bußgeldern, Geldstrafen und eventuellen Gewinnabschöpfungen.“

Die Gesamtschadenssumme bei Datendiebstahl und Unterschlagung beträgt pro Unternehmen über 1,6 Millionen Euro.

Gründe für Datendiebstahl durch Mitarbeiter

Oftmals gelangen Mitarbeiter mühelos an wertvolle unternehmensinterne Daten, die sie kurzerhand aus unterschiedlichen Gründen an Dritte weitergeben ...

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