E-Rechnung im Öffentlichen Beschaffungswesen

cosinex Blog

Im Juli diesen Jahres hat das Bundeskabinett den Entwurf eines Gesetzes über die elektronische Rechnungsstellung im Öffentlichen Auftragswesen verabschiedet. Mit dem vorliegenden Gesetzentwurf des Bundesministeriums des Inneren soll die EU-Richtlinie (2014/55/EU vom 16. April 2014) in nationales Recht umgesetzt werden. Öffentliche Auftraggeber und Vergabestellen werden nach diesen EU-Vorgaben künftig zur Annahme und Verarbeitung elektronischer Rechnungen verpflichtet.

Wie bei allen Neuerungen auf dem Weg zur Digitalisierung bleiben zunächst viele Fragen offen. So wird z.B. im Internet immer häufiger das ZUGFeRD-Format für elektronische Rechnungen diskutiert. Für uns ist dies und die thematische Nähe zur E-Vergabe Anlass genug, hierüber unseren Partner und zugleich Experten auf dem Gebiet der E-Rechnung, die MACH AG, zu befragen.

Die Vorteile, die sich durch die nunmehr sukzessiv auch pflichtige Umsetzung der elektronischen Kommunikation bei Vergabeverfahren ergeben, liegen auf der Hand. Die mit der Digitalisierung einhergehenden Effizienzpotentiale lassen sich allerdings nur dann vollumfänglich ausschöpfen, wenn der Gesamtprozess der Beschaffung von der Bedarfsmeldung bis zur Zahlung berücksichtigt wird. In diesem Sinne haben bislang sowohl die EU – etwa im Rahmen der Forschungsprojekte wie e-Sens – als auch das Bundesministerium des Innern das Thema Public eProcurement weitaus breiter betrachtet, als die Prozesse, die im Zuge der Vergaberechtsreform zur Digitalisierung anstehen.

Neben der langfristigen Einführung und Umsetzung der E-Akte im Zuge der E-Government-Gesetze des Bundes und der Länder rückt angesichts der Umsetzungsfristen das Thema E-Rechnung zunehmend in den Mittelpunkt ...

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