Auch im Steuerrecht: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold

von Christoph Iser

Nichts gegen Quasselstrippen, aber manchmal ist nichts sagen einfach die bessere Lösung. Tatsächlich scheint dies auch im Steuerrecht so zu sein.

Zur Erläuterung, warum dies so ist, sei vorab auf zwei Grundsätze des steuerlichen Verfahrensrechts verwiesen:

Steuermindernde Positionen darf man grundsätzlich nur dann abziehen, wenn auch den Empfänger benennt. Dies ergibt sich aus § 160 AO. Um bestandskräftige Steuerfestsetzungen nochmal ändern zu können, muss eine Änderungsvorschrift einschlägig sein. Dies gilt auch, wenn das Finanzamt den Bescheid ändern möchte.

In einem aktuellen Fall forderte das Finanzamt nun einen Steuerpflichtigen auf, den oder die Empfänger von bestimmten Zahlungen zu benennen. Der Steuerpflichtige schwieg jedoch ...

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