Berichterstattung über Adoptivtöchter von Günther Jauch zulässig

von Simone Staudacher

Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden:Die Töchter von Günther Jauch müssen eine erneute namentliche Nennung unter Angabe ihres Alters in der Presse akzeptieren.

Vor dem BVerfG waren die Adoptivtöchter des bekannten Fernsehmoderators mit Verfassungsbeschwerden gegen die Veröffentlichung ihrer Namen und ihres Alters in der Presse vorgegangen.

Anlass für die Verfassungsbeschwerden waren Zeitschriftenartikel über die Familie Jauch aus dem Jahr 2011. Darin wurden auch die beiden Töchter, die Günther Jauch und seine Ehefrau 1997 und 2000 aus einem sibirischen Waisenhaus adoptiert hatten, namentlich und unter Altersangabe genannt.

Mit ihren Verfassungsbeschwerden rügten die Kinder im Wesentlichen eine Verletzung ihres Rechts auf informationelle Selbstbestimmung.

Die Entscheidung des BVerfG zu den Adoptivtöchtern von Günther Jauch

Mit Beschluss vom 28.07.2016 – Az. 1 BvR 335/14 verneinte das BVerfG eine Verletzung dieser Rechte.

Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung umfasst die Befugnis der Person, grundsätzlich selbst darüber zu entscheiden, ob, wann und innerhalb welcher Grenzen persönliche Lebenssachverhalte offenbart werden ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK