Kein Schadensersatz für Eishockey-Profi Michael Davies gegen die Düsseldorfer EG wegen Dopingsperre

Kein Schadensersatz für Eishockey-Profi Michael Davies gegen die Düsseldorfer EG wegen Dopingsperre von Prof. Dr. Markus Stoffels, veröffentlicht am 11.09.2016

Eishockeyprofi Michael Davies ist mit seiner Schadenersatzklage gegen seinen ehemaligen Verein, die Düsseldorfer EG, gescheitert. Das Arbeitsgericht Düsseldorf (Urteil vom 02.09.2016, 4 Ca 7518/15, PM LAG Düsseldorf 57/16) wies die Klage des US-Amerikaners in erster Instanz ab. Der jetzt für die Augsburger Panther in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) spielende Stürmer war in der Saison 2014/2015 für drei Monate gesperrt worden, weil in einer A-Probe Spuren eine verbotene Substanz festgestellt worden waren. Davies berief sich bei seiner Klage auf Versäumnisse der Düsseldorfer EG und ihrer beauftragten Ärzte. Eine Ausnahmegenehmigung bei der Nationalen Anti-Doping-Agentur für ein Medikament, das der Spieler seit seinem 14. Lebensjahr braucht, sei nicht ordnungsgemäß beantragt worden. Der geltend gemachte Schadensersatz in Höhe von ca. 244.000,00 € setze sich – so der Kläger - aus entgangenem Gewinn, Ruf- und Imageschäden sowie Rechtsverfolgungskosten zusammen. Das Arbeitsgericht Düsseldorf sah das anders ...

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