Windows 10 Datenschutzeinstellungen im Detail – Der SmartScreen-Filter

von Andreas Heldt

Was ist der SmartScreen-Filter?

Der SmartScreen-Filter ist eine implementierte Schutzfunktion von Microsoft um aufgerufene URLs auf potentielle Gefährdungen (z.B. Malware) zu überprüfen. Dazu werden die aufgerufenen URLs an Microsoft übermittelt und mit einer Datenbank abgeglichen. Die Datenbank wächst dynamisch und enthält somit immer eine aktuelle Menge von URLs, die bereits als „potentiell gefährlich“ eingestuft sind. Sofern beim Aufruf einer URL eine Gefährdung festgestellt wird, erhält der Anwender eine entsprechende Benachrichtigung das der Zugriff auf die aufgerufene URL blockiert wurde. Möchte man dennoch auf die blockierte URL zugreifen, muss der SmartScreen-Filter deaktiviert werden.

SmartScreen-Filter aktivieren oder lieber deaktivieren?

Der SmartScreen-Filter ist grundlegend eine sinnvolle Funktion um sich vor gefährlichen Internetinhalten zu schützen. Wenn es dennoch nicht erwünscht ist, dass Microsoft aufgerufene URLs verarbeitet und diese abgleicht, dann sollte der SmartScreen-Filter deaktiviert werden. Sofern im Heim- oder Unternehmensbereich keine zusätzlichen Schutzmaßnahmen zur Blockierung von nicht gewünschten oder gefährlichen Internetinhalten vorhanden sind, sollten Anwender entweder erfahren sein oder regelmäßig sensibilisiert werden, um gefährliche Internetinhalte frühzeitig zu erkennen.

Wie lässt sich der SmartScreen-Filter deaktivieren?

Der SmartScreen-Filter in Windows 10 ist gleich an vier Stellen zu finden und konfigurierbar.

Das sind im Einzelnen:

  • Windows Store
  • Internet Explorer
  • EDGE Browser
  • Windows Datei-Explorer

Um ihn zu deaktivieren muss er an allen vier Stellen deaktiviert werden ...

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