Autounfall: Fiktive Abrechnung

Wie funktioniert die fiktive Abrechnung und was nützt die fiktive Abrechnung dem Geschädigten?

Was bedeutet die fiktive Abrechnung

Die fiktive Abrechnung bedeutet, dass der Unfallschaden fiktiv abgerechnet wird. Dies bedeutet, dass nicht konkret nach einer bestimmten Reparaturkostenrechnung abgerechnet wird. Man nennt die fiktive Abrechnung auch abstrakte Abrechnung.

Fiktive Abrechnung nach Gutachten

Die fiktive Abrechnung nach Gutachten bedeutet, dass der Unfallschaden auf der Grundlage des Sachverständigengutachtens abgerechnet wird. Maßgeblich sind daher die Angaben in dem Sachverständigengutachten. Es wird unbedingt empfohlen, dass das Sachverständigengutachten von einem freien Sachverständigen erstellt wird und nicht von einem Sachverständigen, Mitarbeiter der Versicherung. Dies hat einen Vorteil, denn der freie Sachverständige ist nicht der gegnerischen Haftpflichtversicherung gegenüber verpflichtet. Der Sachverständige ist frei und unabhängig bei der Gutachtenerstellung, was wiederum positive Auswirkungen auf die fiktive Abrechnung nach Gutachten hat.

Fiktive Abrechnung nach Kostenvoranschlag

Die fiktive Abrechnung nach Kostenvoranschlag erfolgt, wenn Sie zum Beispiel bei einem Bagatellschaden kein Sachverständigengutachten eingeholt haben. Der Kostenvoranschlag wird von einer KFZ-Werkstatt erstellt. Wenn Sie einen Kostenvoranschlag einholen, dann sollten Sie einen Kostenvoranschlag einer Markenwerkstatt einholen. Bei der Unfallschadenregulierung sind dann die Preise und Stundenverrechnungssätze der Markenwerkstatt maßgeblich und nicht die Preise einer freien Werkstatt, die u.U. mit Versicherungen zusammenarbeitet.

Fiktive Abrechnung und Wertminderung

Bei der fiktiven Abrechnung kann auch eine ermittelte Wertminderung geltend gemacht werden ...

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