Letzte Ruhe heißt letzte Ruhe

Janne Seelig

Das sogenannte Totenfürsorgerecht und die damit verbundene Pflicht, eine Person beisetzen zu lassen und deren Grab zu pflegen, obliegt nach den Bestattungsgesetzen der einzelnen Bundesländer den nächsten Angehörigen – egal, wie liebevoll oder eben auch nicht der Kontakt zum Verstorbenen war.Standesgemäße Beerdigung

Ist der Nachlass des Verstorbenen überschuldet, müssen die Totenfürsorgeberechtigten die Kosten für die Beerdigung aus ihrem eigenen Vermögen übernehmen. Die Art der Bestattung muss standesgemäß sein, sie richtet sich nach dem Wunsch des Verstorbenen und danach, wie er sein Leben geführt hat. Das ein oder andere „verstoßene“ Kind hat hier schon tief in die Tasche greifen müssen, um für ein Elternteil eine sogenannte standesgemäße Beerdigung zu finanzieren.

Antrag auf Umbettung der Urne

Wo Pflichten sind, da sind auch Rechte – möchte man meinen. Eine Tochter hatte bei einem Ansbacher Friedhof beantragt, ihre Mutter bzw. deren Urne umbetten zu lassen. Die Mutter war kurz vor der Wende, 1989, aus Thüringen zu ihrer Tochter nach Ansbach gezogen. Dort wurde sie später bestattet ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK