Kanzleifinanzierung und Wachstum: einfache vs. bessere Lösung

Kanzleifinanzierung und Wachstum: einfache vs. bessere Lösung

07. September 2016 · Beitrag von Torsten Paßmann in den Kategorien: Wissen

Die Kollegen der internationalen Sozietät King & Wood Mallesons hatten im Juli eine kleine Volksabstimmung: Rekapitalisierung der Kanzlei durch die Partner – ja oder nein? Die Zustimmung erreichte Werte auf sozialistischem Niveau, dabei hätte es den internen Trubel nicht gebraucht.

King & Wood: die Partner müssen ran

Die australisch-chinesische Großkanzlei King & Wood Mallesons sortiert sich gerade neu: Das Geschäft mit den sogenannten „Private Clients“ wurde abgetrennt, weil es nicht mehr zur strategischen Ausrichtung passt. Die 17 Fachbereiche sollen in die drei internationalen Einheiten Corporate & Finance, Real Estate und Regulatory & Contention geordnet werden. Und die Kapitalbasis wird auch neu justiert.

Wir halten es für möglich, dass King & Wood speziell im letztgenannten Bereich ein strukturelles Problem hat. Wie wir darauf kommen? „Aufgrund der geringen Eigenkapitalbasis [seien] Ausschüttungen und Boni nicht immer pünktlich gezahlt worden“, berichtet es das Magazin Juve. Weitere Belastungen der Kapitalbasis dürften durch den bereits erfolgten Abgang umsatzstarker Partner erfolgt sein.

Von den zwei möglichen Lösungen hat sich die Kanzlei für den einfacheren und schnelleren Weg entschieden: Die Partner müssen ran. Ob das nachhaltig ist, wird sich zeigen.

Einfache Lösung: Punkte mal Einlage King & Wood: Rekapitalisierung durch Partner und Salary Partner

Insgesamt sind zwischen der ersten Meldung in Deutschland (die auf englische Branchennews zurückgeht) und dem Ergebnis weniger als zehn Tage verstrichen. Mit angeblich 98% haben sich die Partner dafür entschieden, jeweils zwischen 80.000 und 240.000 GBP einzuzahlen ...

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