Champ-Dollon und die Konsequenzen

Champ-Dollon und die Konsequenzen

Wie hier auch schon bemängelt, haben die unzulässigen Haftbedingungen in Camp-Dollon weiterhin nicht die einzig richtigen Konsequenzen. Anstatt den gesetzmässigen Zustand herzustellen, wird er nicht nur in Kauf genommen, sondern sogar noch fortgesetzt und „angemessen“ kompensiert. Das führt immer wieder zu Beschwerden (vgl. z.B. meinen letzten Beitrag), die erstaunlich oft bis vor Bundesgericht gezogen werden müssen. Keine klaren Regeln bestehen aber dennoch zur Frage, wie die erlittenen unmenschlichen Haftbedingungen im Einzelfall zu kompensieren sind. In einem aktuellen Fall (BGer 6B_794/2015 vom 15.08.2016) verlangte ein Beschwerdeführer für jeden Tag widerrechtlicher Haftbedingungen eine Strafreduktion von zwei Tagen.

Den Entscheid darüber überlässt das Bundesgericht (zunächst) der Vorinstanz.

Il ressort de l’arrêt cantonal que le recourant a disposé d’un espace individuel net, restreint par le mobilier, de 3.39 m 2 pendant 73 jours, dont 71 jours consécutifs. Durant cette période, il était confiné en cellule 23 h sur 24 h et il lui est arrivé de dormir sur un matelas posé à même le sol. Le Tribunal fédéral a jugé que deux périodes de 184 et 149 jours de détention dans un espace individuel de 3,39 m 2, séparés par 14 jours durant lesquels l’intéressé avait disposé d’un espace nettement supérieur, contrevenaient à l’art ...Zum vollständigen Artikel


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