BAMF: Bundesamt digitalisiert Asylakten vollständig

BAMF: Bundesamt digitalisiert Asylakten vollständig

7. September 2016 by Klaus Kohnen

Scans von Unterlagen ersetzen bisherige Papier-Dokumentenmappe – Beschleunigung und Effizienzsteigerung bei Asylverfahren

Mit der vollständigen Digitalisierung der Asylakten geht das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung effektiverer und schnellerer Asylverfahren. Ab sofort scannt das Bundesamt alle Unterlagen aus den sogenannten Dokumentenmappen der Asylakte qualitätsgesichert ein, digitalisiert sie und vernichtet die Papier-Unterlagen nach einer Sicherheits-Wartefrist. Die Dokumentenmappe enthält als eine Art Anlage zur Asylakte alle Dokumente mit Originalunterschriften wie etwa den Original-Asylbescheid und ist damit eine zentrale Datenquelle im Verfahren.

Während die Asylakte bereits längere Zeit digital geführt wird, gilt das künftig auch für die Dokumentenmappe. Die Verwaltung und der aufwändige Versand der papierbasierten Mappen an Behörden und Gerichte entfallen somit. Das spart Zeit bei der Bearbeitung und verkürzt die Wege bei der Zustellung der Akten.

Durch die weitere Digitalisierung können wir das Asylverfahren schneller und effektiver durchführen“, sagt Dr. Georg Thiel, Stellvertretender Leiter des Bundesamts.

Das komme durch eine beschleunigte Verfahrensdauer auch den Asylsuchenden entgegen, so Dr. Thiel weiter. Ausgenommen von der Neuregelung sind Identifikationsdokumente wie Pässe oder Ausweise. Diese bewahrt das BAMF für die Dauer des Asylverfahrens weiterhin auf oder leitet sie unmittelbar an die verantwortlichen Ausländerbehörden und Aufnahmeeinrichtungen weiter ...

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