Bildvokabeln für den juristischen Alltag (16): Stift

von Nicola Pridik

6. September 2016 von Nicola Pridik Kommentar verfassen

Bildvokabeln für den juristischen Alltag (16): Stift

Der Computer hat ihn mittlerweile in vielen Bereichen verdrängt. Dennoch ist und bleibt der Stift in all seinen Varianten eine wichtige Bildvokabel. Er steht für Kreativität oder auch einfach nur das schlichte Festhalten von Gedanken, Ideen, Gefühlen oder Bildern auf einem Blatt Papier. Für den juristischen Bereich kommt noch der Aspekt der Rechtsverbindlichkeit hinzu: Häufig wird unsere Unterschrift benötigt, damit Niedergeschriebenes seine rechtliche Wirkung entfaltet. Sieht man mal von der Möglichkeit der qualifizierten elektronischen Signatur ab, gehört das Erfordernis einer Unterschrift zu den wenigen Situationen im Leben, in denen wir tatsächlich noch zum Stift greifen müssen. Nachfolgend eine paar Ideen, wie Sie den Stift als Bildvokabel im (juristischen) Alltag einsetzen können.

Niederschrift zeichnen

Den Begriff der Niederschrift verwenden wahrscheinlich nur Gesetze, Juristen und Verwaltungsbeamte. Gemeint ist damit, dass etwas schriftlich protokolliert wird. Wer z. B. mündlich Klage erheben will, muss dies zur Niederschrift des Urkundsbeamten der Geschäftsstelle bei Gericht tun. Der Beamte hält dann das Klagebegehren schriftlich fest. Um die Niederschrift zu visualisieren, benötigen Sie einen Stift und ein Blatt Papier. Beginnen Sie beim Zeichnen immer mit dem Stift.

Unterschrift zeichnen

Auch hier beginnen Sie wieder mit dem Stift. Ich habe für ein wenig Abwechslung den Füller gewählt ...

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