Bushido bleibt auf Index!

von Christopher A. Wolf

Bleibt das Album „Sonny Black“ des deutschen Rappers Bushido auf dem Index jugendgefährdender Medien? Gegen diese Entscheidung der Bundesprüfstelle klagte Bushido vor dem Verwaltungsgericht Köln.

Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien hatte im April 2015 entschieden, das Musikalbum „Sonny Black“ des Rappers Bushido in die Liste der jugendgefährdenden Medien aufzunehmen, da die Songtexte als rassistisch, frauenfeindlich und gewaltverherrlichend eingestuft wurden.

Gegen die Entscheidung der Bundesprüfstelle legte Bushido Klage ein. Der Rapper ist der Auffassung, sein Album sei nicht jugendgefährdend. Seine Fans seien mit den Eigenarten des Gangsta- und Battle-Raps vertraut und würden durch die Songtexte nicht gefährdet. Bei „Sonny Black“ handele es sich zudem um die Inszenierung einer Kunstfigur, was die Bundesprüfstelle nicht ausreichend gewürdigt habe. Die Behörde habe zudem nicht beachtet, dass das Gesamtwerk Bushidos eine umfangreiche Beachtung erfahren habe.

Entscheidung des Gerichts

Das Verwaltungsgericht Köln hat mit Urteil vom 02.09.2016, Az. 19 K 3287/15 (Pressemitteilung) die Klage von Bushido gegen die Indizierung seines Albums „Sonny Black“ abgewiesen.

Das Verwaltungsgericht hat die Indizierungsentscheidung der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien bestätigt ...

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