Kein Ausgleich für Arbeitsleistungen an einer Immobilie der Eltern der getrennt lebenden Lebensgefährtin

Nicht selten werden von einem Paar, dass in einer Immobilie des einen Elternteils leben, Umbaumaßnahmen oder größere Renovierungen erbracht.

Solange man noch harmonisch miteinander lebt, stehen diese Arbeitsleistungen nicht wirklich zur Diskussion. Kommt es aber zur Trennung des Paares, will in der Regel der Lebensgefährte, der Zeit, Arbeit und Material eingebracht hat, Erstattungen für seine Leistungen haben, da er schließlich nach dem Auszug aus der Immobilie nichts mehr davon hat.

Einen solchen Fall hat der Bundesgerichtshof entschieden (BGH 4.3.2015, Az. XII 46/13).

Die Fallkonstellation war folgende:

Der Mann verklagt die Eltern seiner von ihm getrennt lebenden Lebensgefährtin. Beide lebten in einer Immobilie der Eltern der Lebensgefährtin. Während des Zusammenlebens wurde das Haus vom Mann um- und ausgebaut. Hierzu haben die Eltern der Lebensgefährten einen Kredit von 50.000,00 € aufgenommen, für welchen der Mann über ein Jahr die Darlehensraten gezahlt hat.

2.168 Arbeitsstunden

Weiterhin hat er ca. 3.100,00 € Materialkosten selbsteingebracht und 2.168 Arbeitsstunden investiert. Er meinte, dass sich durch seine Leistungen der Wert der Immobilie um 90.000,00 € gesteigert hätte. Nun will er für seine Leistungen den Ausgleich haben ...

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