9C_66/2016: Strenge Haftung für nicht abgeführte Sozialversicherungsbeiträge

von Roland Bachmann
A. war Mitglied und später Vizepräsident des Verwaltungsrats der B. AG. Nachdem die AHV-Ausgleichskasse mehrere Verlustscheine gegen die B. AG erwirkt hatte, verpflichtete Sie unter anderen A. zu Schadenersatz für entgangene Sozialversicherungsbeiträge im Betrag von knapp CHF 300'000. Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich wies die dagegen erhobene Beschwerde ab. Das Bundesgericht wies die Beschwerde von A. ebenfalls ab (Urteil 9C_66/2016 vom 10. August 2016).

Nicht bestritten war, dass die B. AG ihrer Pflicht zur Abrechnung und Ablieferung der Beiträge während Jahren nur unzureichend nachgekommen war (E. 4). Umstritten war vor Bundesgericht einzig das Verschulden von A. (E. 5).

Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich ging von einem groben Verschulden aus (E. 5.1), was vom Bundesgericht bestätigt wurde (E. 6). A. brachte vergeblich vor, der Präsident des Verwaltungsrates habe entweder versucht, die Ausstände zu verheimlichen und den Verwaltungsrat mit falschen Bilanzen zu täuschen oder sei schlicht nicht in der Lage gewesen, die Ausstände und Schulden richtig zu bilanzieren. Für ihn (A.) habe kein Anlass bestanden, von ausstehenden Beträgen auszugehen ...Zum vollständigen Artikel

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