Protokoll der mündlichen Prüfung zum 2. Staatsexamen – Hessen im Juli 2016

Bei dem nachfolgenden anonymisierten Protokollen handelt es sich um eine Original-Mitschrift aus dem zweiten Staatsexamen der Mündlichen Prüfung in Hessen im Juli 2016. Das Protokoll stammt auf dem Fundus des Protokollverleihs Juridicus.de.

Weggelassen wurden die Angaben zum Prüferverhalten. Die Schilderung des Falles und die Lösung beruhen ausschließlich auf der Wahrnehmung des Prüflings.

Prüfungsthemen: Zivilrecht

Vorpunkte der Kandidaten

Kandidat 1 2 3 4 5 Vorpunkte 3,58 5 8,12 5,75 4,75 Aktenvortrag 5 6 8 8 7 Prüfungsgespräch 6,9,9 7,8,8 10,10,10 9,8,10 9,8,8 Endnote 5,05 5,9 6,95 8,67 6,05 Endnote (1. Examen) 7,72

Zur Sache:

Prüfungsthemen: Internationales Privatrecht

Paragraphen: §17 GVG

Prüfungsgespräch: Frage-Antwort, hält Reihenfolge ein

Prüfungsgespräch:

Wir sind ein Rechtsanwalt und ein Mandant, den wir schon häufiger beraten haben kommt zu uns mit einer Klage die gegen ihn gerichtet ist auf Zahlung einer Geldsumme. Der Mandant wohnt in Dietz in Rheinlandpfalz und hat eine Firma in Limburg. Die Städte sind 3 km entfernt voneinander. Die Klage wurde in Limburg erhoben.
Zunächst ging es kurz um die Grundlagen des Standesrechts eines Rechtsanwaltes im Zivilrecht.
Widerstreitende Interessen und Kostenrecht. Dann ging es um die örtliche Zuständigkeiten § 12 ff ZPO und die Unterschiede zwischen einen frühen ersten Termin und dem schriftlichen Vorverfahren.
Dann wurde noch auf die Verweisung wegen Unzuständigkeit gemäß §§ 17 ff GVG eingegangen. Besonders wichtig war es dem Prüfer zu betonen, dass Verweisung nur auf Antrag hin geschieht ...

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