Auch im Job: Immer wieder Ärger um den Gang aufs Klo

Bestimmte menschliche Bedürnisse haben immer Vorrang! Der Gang zur Toilette steht dabei gefühlt im Rang eines universellen Menschenrechts. Warum gibt es dann immer wieder Ärger, etwa wenn Beschäftigte im Betrieb mal müssen?

Sie gehen zur Toilette, wann Sie wollen? Wie schön für Sie! Der Arbeitgeber darf Ihnen das nicht untersagen. Oder darf er doch? In den USA macht er das leider. Zeit Online berichtete, dass Arbeiter in der amerikanischen Geflügelindustrie systematisch an ihren Toilettenpausen gehindert wurden. Die Kollegen stehen unter enormem Druck am Fließband, die Vorarbeiter drohen jedem mit Entlassung, der eine Pause fordert. Viele Beschäftigte tragen bei der Arbeit Windeln. Das ist kein Scherz, leider. Es sind Zustände wie im Frühkapitalismus. Und absolut keine Einzelfälle. Die Rede ist von einer Viertel Million Betroffener. Was für arme Menschen.

In Deutschland erscheint das kaum vorstellbar. Hier gibt es andere, im Vergleich wohl harmlosere Probleme. Oft wird zum Beispiel darüber gestritten, ob der Gang aufs Klo eine Arbeitspause ist. Für Pausen müsste der Arbeitgeber immerhin keinen Lohn bezahlen. Aber keine Sorge: Der Toilettengang ist keine solche Pause, sondern rechtlich nur eine kurze Unterbrechung der Arbeitszeit. Diese muss bezahlt werden.

Was aber gilt, wenn der Kollege oder die Kollegin den Aufenthalt am stillen Örtchen immer wieder mißbraucht. Gerne wird dort auch gelesen. Alte Zeitungen im Mülleimer liefern Zeugnis darüber ab ...

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