Gesellschafterstreit: Das kommt in den besten Familien vor

Zur Vermeidung von langwierigen Gesellschafterstreitigkeiten sind eine vorausschauende Planung und Vertragsgestaltung elementar.

Gesellschaften sind auf eine langfristige Zusammenarbeit der Gesellschafter ausgelegt, Familiengesellschaften häufig über Generationen hinweg. Wie alle dauerhaften Beziehungen sind auch gesellschaftsrechtliche Verhältnisse anfällig für Streit. Nicht selten entzünden sich Streitigkeiten im Zusammenhang mit einer Unternehmensnachfolge. Langjährige Strukturen verändern sich mit den Nachfolgern und bringen Althergebrachtes ins Wanken.

Gerade in Familienunternehmen werden Streitigkeiten aufgrund der familiären Bindung besonders emotional geführt. Die Gefahr irrationaler Reaktionen und die Ausdauer, mit der ein Gesellschafterstreit geführt wird, ist höher als bei nicht familiär verbundenen Gesellschaftern. Wir zeigen typische Konfliktszenarien und Lösungen zur Streitvermeidung und Streitbeilegung auf.

Risiken: Blockade oder Existenzgefährdung

Streitigkeiten im Gesellschafterkreis sind zunächst für alle Beteiligten mühsam und zeitaufwändig. Problematisch werden solche Konflikte aber dann, wenn sie sich unmittelbar oder mittelbar auf das Unternehmen auswirken. Insbesondere in Familiengesellschaften sind die Gesellschafter meist diejenigen, die die strategischen Leitlinien für das Unternehmen vorgeben, wenn nicht alle oder einzelne Gesellschafter zugleich auch in der Unternehmensführung aktiv sind.

Sind die Gesellschafter über die Zukunft des Unternehmens uneinig und werden dadurch wichtige, zukunftsweisende Entscheidungen verhindert, kann dies die operative Führung der Gesellschaft ebenfalls blockieren. Möglicherweise zögert die Geschäftsführung richtungsweisende Entscheidungen heraus, wenn sie erkennt, dass die Gesellschafter nicht hinter ihr stehen. Möglicherweise machen Gesellschafter Entscheidungen der Geschäftsführung wieder rückgängig ...

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