Rezension: Völkerrecht

von Dr. Benjamin Krenberger

Rezension: Völkerrecht

Herdegen, Völkerrecht, 15. Auflage, C. H. Beck 2016

Von stud. iur. Maren Wöbbeking, Göttingen

Erschienen in der beliebten Reihe „Grundrisse des Rechts“ aus dem C. H. Beck-Verlag liegt 2016 mit Matthias Herdegens „Völkerrecht“ die nunmehr 15. Auflage dieses Lehrbuchs vor. Dabei unterscheidet es sich jedoch - berechtigterweise - in vielerlei Hinsicht von anderen aus dieser Reihe bekannten Lehrbüchern.

So handelt es sich bei Herdegens „Völkerrecht“ nicht um ein klassisches Lehrbuch für angehende Juristen, wie dies zum Beispiel bei Rengiers Lehrbüchern zum Strafrecht oder dem Wolf/Wellenhofer zum Sachenrecht aus der nämlichen Reihe der Fall ist. Herdegens Buch richtet sich nach eigener Aussage zwar auch an Studenten der Rechtswissenschaft und dabei insbesondere an jene mit einem völkerrechtlichen Schwerpunkt, aber darüber hinaus auch an die der politischen Wissenschaften und generell an „andere Disziplinen, die sich mit der Ordnung internationaler Beziehungen befassen“.

Nicht nur diesem Zielpublikum geschuldet, sondern auch der Thematik entsprechend ist dieses Lehrbuch daher auch von seiner Struktur und Herangehensweise nicht mit herkömmlichen juristischen Lehrbüchern zu vergleichen. Schwerpunkt des Lehrbuches ist es nicht, eine rein klausurorientierte oder schematische Herangehensweise an das Völkerrecht zu bieten, sondern vielmehr „einen umfassenden Einblick in die Grundlagen des modernen Völkerrechts“ zu geben. Und dies gelingt auch ausgesprochen gut.

Zu Beginn wird der Leser dabei durch den historischen Kontext des Völkerrechts geführt um sich dann bei den Grundpfeilern des Völkerrechts einschließlich aktuellster Rechtsprechung und neuen politischen Entwicklungen wiederzufinden ...

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